Sanierungsscheck für Private 2018 – Ein-/Zweifamilienhaus/Reihenhaus

Befristete Förderungsaktion im Rahmen der Sanierungsoffensive

 

Was wird gefördert?

  • Thermische Sanierungen im privaten Wohnbau für Gebäude, die älter als 20 Jahre als sind
  • Ersatz von fossilen Heizungssystemen durch klimafreundliche Technologien
  • In die förderungsfähigen Kosten fallen Materialkosten, sowie Montage- und Planungskosten.

 

Es sind sowohl umfassende Sanierungen nach klimaaktiv Standard bzw. guten Standard als auch Teilsanierungen (Reduktion des Heizwärmebedarfs mind. 40%) förderungsfähig.

Föderungsfähige Maßnahmen sind die Dämmung der Außenwände sowie der obersten Geschoßdecke und des Daches. Es sind auch die Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens und die Sanierung und der Austausch von Fenster und Außentüren förderungsfähig. Die Förderung kann auch für die Umstellung eines fossilen Heizungssystems auf eine Holzzentralheizung, eine Wärmepumpe, auf Nah- oder Fernwärme oder auf eine thermische Solaranlage beantragt werden.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung erhalten Sie einmalig in Form eines nicht rückzahlbaren Investitionskostenzuschusses. Die Planungskosten werden dabei mit max. 10 % aller förderungsfähigen Kosten berückstichtigt.

  • Thermische Sanierung: zwischen 3.000 und 6.000  (je nach Sanierungsart)
  • „Raus aus Öl“-Bonus: 5.000 € – diesen erhält man für den Ersatz einer Ölheizung bzw. eines anderen fossilen Heizungssystems.
  • Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen: Zuschlag von max. 1.000 €.

Insgesamt können max. 30 % der förderungsfähigen Kosten gefördert werden.

Einreichen können nur natürliche Personen. Die Leistugnen zu förderungsrelevanten Sanierungsmaßnahmen werden ab 1. Jänner 2018 anerkannt.

Ab dem 18. Juni 2018 können Anträge so lange gestellt werden, wie Budgetmittel vorhanden sind.

Wer kann eine Förderung beantragen?

  • Eigentümer und Miteigentümer, sowie Bauberechtigte und Mieter eines Ein-, Zweifamilienhauses oder Reihenhauses.
  • Ein Antragsteller darf nur ein Antrag einreichen.
  • Es darf auch pro Objekt nur ein Antrag gestellt werden.
  • Hat ein Gebäude drei oder mehr Wohneinheiten, gelten dafür besondere Bestimmungen.
  • Die Förderung gilt nur für Gebäude in Österreich.

 

Welche Voraussetzungen müssen für eine Förderung erfüllt werden?

  • Der Heizwärmebedarf muss im privaten Wohnraum durch die Maßnahme verringert werden.
  • Umfassende thermische Sanierung: ein bestimmter HWB darf nicht unterschritten werden.
  • Umfassende Sanierung oder Teilsanierung 40% nur durch Fenster- und Außentüren-Tausch: der Tausch muss mindestens 75 % der Außentüren und Fenster umfassen.

Bereits bei Antragstellung müssen Sie einen Energieausweis vom Bestandsgebäude und einen Energieausweis des Gebäudes nach den geplanten Maßnahmen berechnen.

 

Was ist bei der Antragstellung zu beachten?

  • Antragstellung ab 18. Juni 2018 möglich.
  • Der Antrag muss vollständig ausgefüllt und mit den notwendigen Beilagen bei einer der möglichen Bausparkassenzentralen abgegeben werden.
  • Der Antrag muss die Maßnahmen + die dafür veranschlagten Kosten beinhalten.
  • Mit einem Energieausweis muss die energetische Ausgangssituation und die Erfüllung der Voraussetzungen dargestellt werden.
  • Die Lieferung der Materialien und die Umsetzung der Maßnahmen müssen zwischen 1.1.2018 und 30.6.2020 erfolgen. Die Endabrechnung muss bis spätestens 30.9.2020 bei der Kommunalkredit Public Consultig einlangen.
  • Der Förderungsnehmer muss die Umsetzung bei der Endabrechnung bestätigen.

Welche Unterlagen sind zur Antragstellung erforderlich?

  • Ausgefüllter Antrag
  • Meldezettel
  • Kostenvoranschläge
  • Grundbuchauszug
  • Bei Zweifamilienhaus: Grundbuchauszug mit praifizierten Wohneinheiten, Bestandsplan (max. A4) od. Bestätigung der Gemeinde über getrennte Wohneinheiten
  • Bestätigung des Bundesdenkmalamtes bei denkmalgeschützten Gebäuden